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Wenn die Gartenarbeit wieder ruft

Mit den ersten warmen Tagen verändert sich etwas Grundlegendes. Die Luft fühlt sich weicher an, das Licht klarer, und plötzlich ist sie da, die Lust auf Gartenarbeit. Was monatelang geruht hat, erwacht jetzt sichtbar zum Leben. Die Natur streckt sich, und wir machen instinktiv mit.

Der Garten wird in dieser Zeit zum Sehnsuchtsort. Beete werden von Laub befreit, Erde wird gelockert, Hände dürfen wieder schmutzig werden. Es ist eine Arbeit, die nicht drängt, sondern beruhigt. Jeder Handgriff verbindet uns ein Stück mehr mit dem Rhythmus der Jahreszeiten. Gerade nach dem Winter wirkt diese Rückkehr ins Draußen fast therapeutisch.

Jetzt ist auch der Moment für die ersten Aussaaten. Besonders Salat gehört zu den frühen Stars im Gartenjahr. Robust, genügsam und schnell wachsend, fühlt er sich im Frühbeet besonders wohl. Kopfsalat, Pflücksalat oder Rucola – sie nutzen die milde Wärme und das geschützte Klima, um kräftig zu keimen. Schon nach wenigen Wochen zeigen sich frische, zarte Blätter, die den Frühling ausmachen.

Das Frühbeet wird damit zum Symbol für den Neubeginn. Es schützt, beschleunigt und schenkt Vorfreude. Wer jetzt sät, investiert nicht nur in Ernte, sondern in Zuversicht. Denn jede grüne Spitze, die aus der Erde bricht, erinnert daran, dass Wachstum Zeit braucht – und Geduld belohnt wird.

Mit den ersten warmen Tagen erwacht die Natur. Und mit ihr die Freude daran, selbst Teil dieses leisen, kraftvollen Neubeginns zu sein.

Duftveilchen

zarte Frühlingsboten mit großer Wirkung

Wenn der Winter weicht, zählen Duftveilchen (Viola odorata) zu den ersten Frühlingsboten. Mit ihren violetten, süß duftenden Blüten verschönern sie Gärten, Parks und Waldränder. Ursprünglich in Europa und Asien beheimatet, sind sie heute beliebte Zier- und Heilpflanzen. Ihre herzförmigen Blätter und der teppichartige Wuchs machen sie ideal für halbschattige Standorte, wo sie sich sanft ausbreiten. Von März bis April bieten sie Insekten wertvolle Nahrung. Seit der Antike werden ihre Blüten und Blätter naturheilkundlich geschätzt. Auch kulinarisch setzen kandierte Veilchen oder Sirup feine Akzente. In der Parfümherstellung steht ihr pudriger Duft für Romantik und zeitlose Eleganz.

Verliebt in Kränze

Alles was in der Natur zu finden ist können wir verwenden. Ob Moos, Oliven- und Buchbaumzweige, Disteln, Schleierkraut. Mit ausgeblasenen Eiern und Eierschalen werden Kränze geschmückt.